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Welche Genossenschaften vermieten am häufigsten?

Stand: 24.10.2026, 20:27 Uhr · Zahlen live aus der Datenbank

Von 277 beobachteten Genossenschaften haben in den letzten zwölf Monaten nur 55 überhaupt eine Wohnung öffentlich ausgeschrieben. Zusammen waren es 596 Inserate. Das ist die unbequemste Zahl dieser Seite — und sie erklärt, warum die Suche so zäh ist.

In Zahlen

277
beobachtete Genossenschaften
55
haben je öffentlich ausgeschrieben
80 %
noch nie öffentlich ausgeschrieben
Die zehn Genossenschaften mit den meisten Inseraten (12 Monate)
GISA - Neubauprojekt Binzmühle
115
Stadt Zürich - Städtische Wohnungen
102
Woko Studentische Wohngenossenschaft
48
Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW)
42
PWG - Stiftung
41
Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Winterthur (GWG)
20
Baugenossenschaft Heubach
19
Baugenossenschaft SILU
18
DOMUM
17
Graphis Bau- und Wohngenossenschaft
17

Aus 596 Inseraten der letzten zwölf Monate · Stand: 24.10.2026 · live aus der Datenbank des Wohnmaulwurfs

Die Rangliste

Genossenschaft Inserate Median pro m² pro Zimmer
GISA - Neubauprojekt Binzmühle 115 CHF 25.0 CHF 567
Stadt Zürich - Städtische Wohnungen 102 CHF 18.1 CHF 405
Woko Studentische Wohngenossenschaft * 48 CHF 45.1 –
Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW) 42 CHF 21.7 CHF 568
PWG - Stiftung 41 CHF 26.2 CHF 603
Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Winterthur (GWG) 20 CHF 16.5 CHF 399
Baugenossenschaft Heubach 19 CHF 27.1 CHF 769
Baugenossenschaft SILU 18 CHF 17.8 CHF 337
DOMUM 17 CHF 28.0 CHF 616
Graphis Bau- und Wohngenossenschaft 17 – –
Gemeinnützige Baugenossenschaft Limmattal (GBL) 15 CHF 20.2 CHF 400
Baugenossenschaft SVEA 11 – –
Gemeinnützige Baugenossenschaft Wetzikon (G-B-W) 9 CHF 31.5 CHF 729
Gewobag 7 – –
Baugenossenschaft Glattal 6 CHF 21.2 CHF 485

* Vermietet vor allem einzelne Zimmer (z.B. für Studierende). Der Preis pro m² ist wegen der kleinen Flächen nicht mit Wohnungen vergleichbar.

Wie die Rangliste zu lesen ist

Ganz oben stehen fast immer Sonderfälle. Ein Neubauprojekt in Erstvermietung schreibt hundert Wohnungen auf einmal aus und verschwindet danach für Jahre aus der Liste. Studentische Genossenschaften vermieten häufig, weil ihre Mieterschaft naturgemäss alle paar Semester wechselt. Beides sind reale Chancen — aber keine, auf die man dauerhaft zählen kann.

Aussagekräftiger sind die beiden rechten Spalten. Sie zeigen das Preisniveau unabhängig von der Wohnungsgrösse — eine Genossenschaft, die vor allem grosse Wohnungen ausschreibt, sieht in absoluten Mieten teuer aus, ohne es zu sein.

Und die grosse Mehrheit?

Die restlichen Genossenschaften schreiben nicht deshalb nichts aus, weil bei ihnen nie etwas frei wird. Sie vergeben intern: an bestehende Mitglieder, die umziehen, oder über eine Warteliste. Deshalb sind die offenen Wartelisten der zweite Weg neben dem Schatzalarm — dort kommt man nur hinein, bevor etwas frei wird, nicht danach.